veröffentlicht am 28. August 2017 in Uncategorized von

Gelnägeln in der Schwangerschaft




Gelnägel sind heute für viele Frauen zu einem wichtigen kosmetischen Produkt geworden, mit dem sie stets schöne, gepflegte Nägel haben können. Bei diesen Kunstnägeln wird der Naturnagel durch eine oder mehrere Gelschichten verlängert, die nach dem Auftragen mit einer UV Lampe ausgehärtet werden. Danach können die Nägel beliebig manikürt werden. Während dieser Vorgang im Normalfall recht unkompliziert und nicht gesundheitsschädigend ist, haben die meisten Frauen bedenken, mit Gelnägeln in der Schwangerschaft zu experimentieren.



Wie gefährlich sind Gelnägel in der Schwangerschaft ?


Viele Frauen stellen sich heute die Frage, ob man mit Gelnägeln in der Schwangerschaft dem ungeborenen Baby schaden kann. Grundsätzlich können die Gelnägel als unschädlich betrachtet werden. Dennoch sollte man auf einige Dinge achten. Durch die hormonellen Veränderungen im Körper reagieren viele Frauen auf Gerüche besonders empfindlich und empfinden den typischen Geruch der Gelnägel beim Auftragen als unerträglich. In solchen Fällen sollte man zum eigenen Wohl auf diese Kunstnägel verzichten. Auch die Nägel selbst können durch den veränderten Hormonhaushalt verändert werden und es kann möglich sein, dass die Gelnägel nicht so gut halten, wie vor der Schwangerschaft. Auch in solchen Fällen kann es einfacher sein, während dieser Monate Naturnägel vorzuziehen.



Infektionen von Gelnägeln in der Schwangerschaft vorbeugen


Ein Problem kann durch Infektionen entstehen, die von Gelnägeln in der Schwangerschaft hervorgerufen werden können. Dieses Problem tritt meist auf, wenn ein Zwischenraum zwischen dem Gelnagel und dem Naturnagel entsteht, in dem Bakterien und Pilze einen Brutplatz finden. Besonders wenn die Gelnägel durch Feilen gekürzt werden, kann der feine Staub in diese Zwischenräume eindringen und die Entzündung verursachen. Auch wenn eine solche Infektion für die Mutter nicht gefährlich ist, kann durch die Erreger jedoch für den Fötus eine Gefahr entstehen. Es ist nämlich möglich, dass Bakterien die Plazentaschranke überwinden und zu Schäden bei der Organentwicklung des Fötus führen. Entscheidet man sich zu Gelnägeln in der Schwangerschaft, sollte man für eine erstklassige Hygiene sorgen, um Infektionen an den Nägeln zu vermeiden.



Schäden durch UV-Bestrahlung


Das weiche UV Gel, das beim Modellieren der Kunstnägel verwendet wird, muss zum Abschluss durch UV-Bestrahlung ausgehärtet werden. Die Auswirkungen, die eine solche UV Bestrahlung auf den Fötus haben kann, sind noch weitgehend unbekannt. Studien haben allerdings erwiesen, dass Frauen, die regelmäßig der bei Gelnägeln benötigten UV-Strahlung ausgesetzt sind, ein erhöhtes Hautkrebsrisiko haben. Heute gibt es Techniken für Gelnägel, bei denen keine UV-Lampe zum Aushärten benötigt wird. Besonders wenn man sich zu Gelnägeln in der Schwangerschaft entscheidet, sollte man diese Methode bevorzugen.



Welche Dämpfe können bei Gelnägeln in der Schwangerschaft gefährlich werden?


Beim Anbringen der Gelnägel können Dämpfe entstehen, durch die zum Teil bei der Frau Allergien ausgelüst werden können. Das gleiche kann auch beim Feilen der Gelnägel durch den feinen Staub entstehen. Deshalb wird Frauen besonders während der Schwangerschaft auch immer wieder empfohlen, einen Mundschutz zu tragen, während die Gelnägel bearbeitet werden. Diese Maßnahme ist besonders wichtig, wenn man die Nägel selbst bearbeitet. Man kann sich auch für Acrylat-freie Gels entscheiden, in denen weniger Schadstoffe enthalten sind.



Fazit


Möchte man sich zu Gelnägeln während der Schwangerschaft entscheiden, so sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen anwenden, damit man einen Schaden für den Fötus ausschließen kann. Dazu gehört es besonders, das Infektionsrisiko am Nagelbett so gering wie möglich zu halten. Da gerade Infektionen für den Fötus besonders gefährlich werden können. Mit den richtigen Sicherheitsmaßnahmen kann man jedoch auch währen der Schwangerschaft die Kunstnägel genießen, die zu attraktiven Händen beitragen.



Hinweis


Die Texte auf dieser Seite sind meine persönliche Meinung als Laie. Sie dienen nicht zur Diagnose von Krankheiten und ersetzen keinen ärztlichen Rat.






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